FAQs: Häufig gestellte Fragen zu M2M

Wir haben die häufig gestellten Fragen zu M2M und Mobilfunk für Sie zusammengefasst. Die Liste wird ständig überarbeitet. Ist Ihre Frage nicht beantwortet? Bitte wenden Sie sich direkt an uns: info@wirelesslogic.de. Wir helfen gerne weiter!

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Was bedeutet M2M
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M2M steht für „Machine to Machine“. Wie der Name vermuten lässt, steht die Interaktion zwischen Menschen bei diesem Konzept nicht im Mittelpunkt.

Die grundlegende Idee des Konzepts ist die Optimierung der Sammlung von Daten aus physischen Geräten und der Eingabe der gesammelten Daten in bestehende IT-Systeme auf eine Weise, die keinerlei menschliche Beteiligung mehr erfordert.

Was ist eine SIM?

SIM steht für „Subscriber Identity Module“. Auf einer austauschbaren SIM-Karte ist der jeweilige Kundenschlüssel (IMSI) sicher gespeichert,

über den Mobilfunkkunden auf Computern, Mobiltelefonen und anderen Geräten identifiziert werden.

Wofür steht „APN“?

Der „Access Point Name“ oder APN beschreibt den Namen eines Zugangspunkts für GPRS/3G/HSDPA/HSUPA.

Unter einem Zugangspunkt versteht man:

  • ein Internet-Netzwerk, das den Zugang über ein mobiles Gerät erlaubt
  • bestimmte Einstellungen zur Nutzung der Verbindung
  • eine bestimmte Einstellungsoption in einem Mobiltelefon
Was ist ein öffentlicher APN?

Jeder Netzanbieter verfügt über einen öffentlichen APN (Public APN). Sofern die SIM-Karte über eine Datenoption verfügt (GPRS, 3G, 4G, 5G o.ä.), wird der öffentliche APN automatisch hinzugefügt.

Wie der Name vermuten lässt, kann dieser APN von jedermann genutzt werden.

Was ist ein privater APN?

Ein privater APN (private APN) ermöglicht Benutzern den direkten Zugang zu ihrem jeweiligen LAN und erlaubt die Festlegung bestimmter Parameter, wie beispielsweise des privaten Adressbereichs für Geräte oder RADIUS-Serverattribute zur Authentifizierung von Benutzern.

Zudem ermöglicht er den Zugang zum Internet.

Welche Vorteile bietet ein privater APN?

Bei einem privaten APN erfolgt eine sichere Datenübertragung unter Ausschluss öffentlicher Netzwerke, d.h. komplett über GPRS/3G/4G. Auf diese Weise wird die Komplexität des Kommunikationsweges verringert und eine potenzielle Fehlerquelle im System eliminiert.

Da eine sichere Verbindung vorliegt, besteht hier keine Gefahr durch Spamattacken oder ähnliche Angriffe.

Was ist eine IP-Adresse?

Jedes Gerät, das mit dem Internet verbunden ist, verfügt über eine eindeutige Identifikationsnummer, die sogenannte IP-Adresse. Eine typische IP-Adresse hat das folgende Format:

216.27.61.137

Um IP-Adressen einprägsamer für das menschliche Auge zu machen, werden sie in der Regel als Dezimalzahlen mit Punkten als Trennzeichen dargestellt (wie im vorstehenden Beispiel).

Man könnte eine IP-Adresse in etwa mit einer Postanschrift vergleichen. Sie enthält Angaben zu Land, Region, Stadt, Straße und Hausnummer. Anhand dieser Informationen erfolgt das Routing von Datenpaketen zu allen beliebigen Zielgeräten. Verfügt ein Gerät über keine IP-Adresse, können dorthin keine Daten übermittelt werden.

Was ist eine öffentliche IP-Adresse?

Öffentliche IP-Adressen sind für die Öffentlichkeit sichtbar.

Geräte mit öffentlicher IP-Adresse können von anderen Nutzern gesehen und benutzt werden, wie ein Webserver.

Was ist eine private IP-Adresse?

Bei privaten IP-Adressen fällt die IP-Nummer in einen Adressbereich, der im Internet-Standard für die private Nutzung reserviert wurde. Es existieren die folgenden privaten IP-Adressbereiche:
10.0.0.0 bis 10.255.255.255
169.254.0.0 bis 169.254.255.255 (nur APIPA)
172.16.0.0 bis 172.31.255.255
192.168.0.0 bis 192.168.255.255

Private IP-Adressen werden üblicherweise für private Netzwerke verwendet, wie beispielsweise Heim-, Schul- oder Firmennetzwerke oder die LANs von Flughäfen oder Hotels. Geräte mit privater IP-Adresse können keine direkte Verbindung zum Internet herstellen. Ebenso können Computer außerhalb des lokalen Netzwerks keine direkte Verbindung zu einem Gerät mit privater IP-Adresse aufbauen. Der Zugang zu den betreffenden Geräten muss über einen Router oder ein ähnliches Gerät erfolgen, das NAT (Network Address Translation) unterstützt. NAT versteckt private IP-Adressen, wobei die selektive Übertragung von Nachrichten an die betreffenden Geräte möglich ist. Auf diese Weise verfügt das Netzwerk über eine zusätzliche Sicherheitsebene.

Was ist eine feste IP-Adresse?

Feste IP-Adressen werden auch „statische IP-Adressen“ genannt. Dabei handelt es sich um eine Adresse, die einem Computer vom Internet-Serviceanbieter (ISP) als permanente Adresse im Internet zugewiesen wird.

Computer können über IP-Adressen andere Computer im Internet finden und mit diesen kommunizieren, ganz ähnlich wie Menschen sich gegenseitig über ihre Telefonnummer erreichen. Geräte mit fester IP behalten ihre IP-Adresse auch nach dem Trennen und Wiederherstellen der Verbindung zum Internet.

Was ist eine dynamische IP-Adresse?

Eine dynamische IP-Adresse ist praktisch das Gegenteil einer festen IP. Bei der Verbindung mit dem Netzwerk wird einem Gerät eine IP-Adresse zugewiesen.

Wird die Verbindung getrennt, erlischt die vergebene IP. Bei der nächsten Verbindung mit dem Netzwerk wird eine neue IP zugewiesen.

Wo liegen die Vorteile von öffentlichen gegenüber privaten IP-Adressen?

Geräte mit einer festen öffentlichen IP-Adresse sind von jedem Computer aus über das Internet zu erreichen. Ein VPN-Tunnel ist nicht erforderlich. Diese Lösung ist optimal für Kunden, die über keine Firewall verfügen und keinen VPN-Tunnel benötigen. Da es sich jedoch um eine öffentliche IP-Adresse handelt, kann sich jeder Computer mit dem Gerät verbinden, wenn die IP bekannt ist.

Die Verantwortung für die Sicherheit der Verbindung obliegt damit dem Kunden. Bei der Verwendung eines 3G- oder GPRS-Routers wird dringend die Einrichtung einer Anmeldeseite empfohlen, um unbefugten Zugriff zu verhindern.

Wo liegen die Vorteile von privaten gegenüber öffentlichen IP-Adressen?

Die IP-Adresse des Geräts ist „versteckt“. Damit ist eine Verbindung von außen nur über einen sicheren VPN-Tunnel zwischen Gerät und Computer möglich.

Das Netzwerk verfügt somit über eine zusätzliche Sicherheitsebene, z.B. für die Übertragung sensibler Daten.

Was ist ein VPN-Tunnel?

Vereinfacht ausgedrückt handelt es sich bei einem VPN um ein privates Netzwerk, bei dem über ein öffentliches Netzwerk (in der Regel das Internet) eine Verbindung zwischen einem Computer in einem lokalen oder privaten Netzwerk und Geräten mit privater IP-Adresse hergestellt wird.

Anstelle einer privaten physischen Verbindung (wie z.B. eine Standleitung) nutzt ein VPN „virtuelle“ Verbindungen, um über das Internet Daten vom privaten Netzwerk des Unternehmens zu externen Geräten zu routen. VPN-Tunnel bieten sich für Benutzer an, deren SIM-Karte mit einer privaten IP-Adresse versehen ist.

Was ist ein Site-to-Site-VPN-Tunnel?

Bei diesem Konzept wird ein VPN-Tunnel über zwei Firewalls hergestellt. Wireles Logic verwendet hierzu IPSEC VPN-Tunnel. Dabei wird zunächst die Firewall auf unserer Seite konfiguriert. Anschließend werden die Konfigurationsparameter an Sie übermittelt. Auf dieser Grundlage müssen Sie die Parameter ihrer Firewall bzw. ihres Routers anpassen. Danach können alle Computer in Ihrem LAN ihre Geräte mit unseren M2M SIMs erreichen und umgekehrt.

Hierbei handelt es sich um eine dauerhafte VPN-Verbindung. Für einen Site-to-Site-Tunnel benötigen Sie eine Hardware-Firewall oder einen Router, der für die die Einrichtung eines IPSEC VPN-Tunnels geeignet ist.

Was ist eine feste IP-Adresse?

Feste IP-Adressen werden auch „statische IP-Adressen“ genannt. Dabei handelt es sich um eine Adresse, die einem Computer vom Internet-Serviceanbieter (ISP) als permanente Adresse im Internet zugewiesen wird.

Was ist der NetExtender VPN Client?

Für Kunden, die eine private IP-Adresse benötigen, aber über keine Hardware-Firewall oder Router verfügen, steht unser Sonicwall NetExtender VPN Client zum Download zur Verfügung. Sie erhalten von uns einen Benutzernamen und ein Passwort. Damit können Sie sich beim Start des VPN Client einloggen.

Daraufhin wird ein VPN-Tunnel zwischen dem Computer mit dem aktivierten Client und dem Gerät mit der entsprechenden SIM-Karte eingerichtet. Sobald der Client die Verbindung unterbricht, erlischt der VPN-Tunnel. Jeder beliebige Computer, auf dem der VPN Client installiert wurde, kann eine Verbindung zu den Geräten mit privater IP-Adresse herstellen.

Was bedeutet GPRS?

GPRS steht für General Packet Radio Service. Dabei handelt es sich um eine Mobilfunktechnologie zur Internetkommunikation und Datenübertragung für GSM-Netze (Global System for Mobile).

Da es sich um einen paketbasierten Dienst handelt, können Geräte für unbegrenzte Zeit online bleiben, und nur heruntergeladene Daten werden erfasst.

Was bedeutet 3G?

3G steht für „3. Generation“ und bezeichnet in der Mobilfunkbranche die Hochgeschwindigkeits-Datenübertragung in Mobilfunknetzwerken. 3G-Netzwerke ermöglichen das Senden und Empfangen von Informationen mit hohem Datenvolumen wie z.B. Videos, Videokonferenzen, hochqualitative Audiodateien oder On-Demand-Dienste zu jeder Zeit und praktisch an jedem Ort.

Was bedeutet HSDPA/HSUPA?

High-Speed Downlink Packet Access (HSDPA) ist ein neues Datenprotokoll für Mobilfunktechnologie, das manchmal auch als 3.5G (oder „3½G“) bezeichnet wird. HSDPA ermöglicht eine reibungslose Steigerung gegenüber UMTS-Netzen (Universal Mobile Telecommunications System). Die Technologie ermöglicht eine höhere Datenübertragungsrate (bis zu 14,4 Mbit/s pro Zelle im Downlink und 2 MBit/s pro Zelle im Uplink).

High-Speed Uplink Packet Access (HSUPA) bezeichnet ein 3G-Mobilfunkprotokoll der HSPA-Familie mit Uplink-Geschwindigkeiten von bis zu 5,76 Mbit/s.

Was bedeutet GSM?

GSM steht für „Global System for Mobile“ und bezeichnet ein globales System zur Mobilfunkkommunikation, das als digitale Technologie in zweiter Generation ursprünglich für Europa konzipiert wurde, mittlerweile jedoch über 71% des Weltmarktes besetzt.

Die Technologie wurde zunächst für den Betrieb im Frequenzband um 900MHz entwickelt, später jedoch um die Frequenzbänder um 850MHz, 1800MHz und 1900MHz erweitert. GSM stand ursprünglich für Groupe Speciale Mobile, der CEPT-Ausschuss, der den GSM-Standardisierungsprozess initiierte.

Was ist ein HLR?

HLR (Home Location Register) bezeichnet die Netzwerkdatenbank, in der detaillierte Informationen über jede Kunden-SIM gespeichert sind. Möchte ein Kunden auf einen Service zugreifen, prüft das Netzwerk die HLR auf die erforderliche Befugnis.

Zudem erfasst die Datenbank die Standorte von Nutzern, um eingehende Anrufe und SMS zuzustellen.