Veniox
M2M-Kommunikation in der Elektromobilität
  • Ladestationen lassen sich via M2M auch in abgelegenen Gebieten anbinden
  • Einheitliche Plattform vereinfacht Verwaltung
  • Spezielle M2M-SIM-Karten, die alle Netze abdecken
  • NetPro und SIMPro bieten kosteneffiziente, bequeme und sichere Lösung

Die intelligente Ladestation

Elektromobilität ist die Grundlage für den Nahverkehr der Zukunft. Autobauer und Fahrradhersteller erweitern
ihre elektrischen Produktpaletten kontinuierlich. Die Integration in intelligente Systeme mittels des Internet
of Things scheint der logische nächste Schritt zu sein.

Doch die Internetanbindung eines Verkehrssystems, das aus so vielen mobilen oder weit verstreuten Elementen besteht, bleibt eine Herausforderung. Ein wesentlicher Punkt sind die Ladestationen: Nur wenn diese ihren Status automatisch melden, Verbrauch sowie Nutzer verifizieren und buchen können, werden sie Teil der neuen Mobilitätswelt.

Doch nicht überall kann ihr Anschluss mittels DSL-Kabel oder WLAN erfolgen. Gerade in abgelegenen Gebieten
ist der günstigste und zuverlässigste Weg die Anbindung über das Mobilfunknetz. Wie sich eine SIM-Karte sicher und mit minimalem Verwaltungsaufwand integrieren lässt, zeigt das Beispiel der Veniox GmbH, einem Anbieter von über 400 Ladestationen in Deutschland allein. Die gewonnenen Erfahrungen kommen ihm jetzt bei der Erweiterung in der EU und der Türkei zu Gute.

 

2014 gibt es in Deutschland fast 100.000 elektrische oder hybride Automobile, rund 400.000 eBikes wurden verkauft. Elektroroller beginnen im Stadtverkehr den Benzinern den Rang abzulaufen. Doch die Reichweiten dieser modernen Fahrzeuge sind durch ihre Akkuleistung begrenzt, und die Verfügbarkeit von Ladestationen bleibt ein Problem. Rund 4.500 von ihnen stehen aktuell bereit. Vor allem im Tourismussektor sind sie ein wichtiger Standortvorteil. Deshalb bieten zahlreiche Tourismusgemeinden und Hotels ihren Kunden eigene Ladepunkte. Viele setzen dabei auf Ladestationen von Veniox, so auch die Förderprojekte E-Wald im  Bayerischen Wald, BodenseEmobil sowie das Tourismus-Projekt Rügen. Veniox übernimmt hier als Lösungsanbieter Lieferung, Inbetriebnahme, Montage, Betrieb, Prüfung und Wartung der Ladestationen.

Neben der reinen Ladefunktionalität seiner Stationen bietet Veniox auch interaktive Dienste über Touchscreens
wie Tourismus- oder Wetterhinweise und wickelt Abrechnung und Buchung des verbrauchten Stroms ab. An vielen Standorten erfolgt dies über eine internetfähige SIM-Karte in der Station, da weder Kabel noch WLAN verfügbar sind. Dabei handelt es sich nicht um herkömmliche SIM-Karten, wie sie in jedem Handy stecken, sondern um M2M-optimierte Karten von Wireless Logic.

Verschlüsselung wahrt den Frieden in der Kurgemeinde

Veniox suchte bei seiner Gründung 2009 nach einem Technikpartner, der diese speziellen SIM-Karten liefern konnte. Die großen Telekom-Firmen schieden dabei aus, da die Stückzahlen anfangs noch zu klein waren. Zudem
hätte Veniox Verträge mit mehreren Anbietern schließen müssen, um Lücken in den einzelnen Funknetzen

abzudecken. Schließlich sollten die Karten über eine einheitliche Plattform verwaltet werden, was ebenfalls
gegen eine Lösung mit den großen Telcos sprach.

Bereit für den Wachstumsmarkt E-Mobilität

Veniox entschied sich für die Managed Connectivity Lösung von Wireless Logic. Über NETPro, einer
hochsicheren Infrastruktur mit 99,8% Verfügbarkeit sind sämtliche angebundenen Ladestationen jederzeit mit dem zentralen Server von Veniox sicher verbunden. Die SIM-Management Plattform SIMPro erlaubt die
Verwaltung sowie das Monitoring der Karten und wickelt die Berichtserstattung für die Endkunden ab. Verbrauchsalarme schützen vor unkontrollierten Verbindungskosten und melden Fehlfunktionen sofort.
SIM-Karten können bequem aktiviert werden, sobald eine Ladestation in Betreib genommen wird – eine wichtige Funktion für Veniox.

Zudem plant der Anbieter die Expansion nach Frankreich, England und in die Türkei – allesamt Länder, die Wireless Logic ohne Zusatzaufwand abdeckt. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis eine Reise vom Atlantik zum Bosporus mit dem Elektroauto möglich ist. Veniox kann auf jeder Etappe die nötige Energie für den Reisenden bereitstellen, die Bezahlung zentral abwickeln und am Ladepunkt nützliche Informationen für das nächste Wegstück präsentieren.

Mehr über Veniox erfahren Sie unter www.veniox.de